Gerichtsurteile:

Detektiv Kosten - erstattungsfähig?

 

Gerichtsurteile

Bei den hier aufgeführten Urteilen handelt es sich sowohl um Urteile mit Bezug zum Privatbereich, als auch um Urteile mit Bezug zum Wirtschaftsbereich. Bitte beachten Sie: Ein Erstattungsanspruch ist von Fall zu Fall individuell und maßgebend hierzu sind unterschiedliche Voraussetzungen, welche Ihnen im Einzelfall Ihr Anwalt gerne genauer beantworten wird. Die hier aufgeführten Urteile sind daher keinesfalls als grundlegend zu verstehen! Wir - als Detektei - dürfen Ihnen keine Rechtsberatung erteilen und bitten Sie daher, sich an den Anwalt Ihres Vertrauens zu wenden. Sollten Sie keinen Anwalt haben, so sprechen wir hier gerne eine Empfehlung für einen unserer langjährigen Partner - Anwälte aus.

 

 

Kein Unterhalt nach Affäre (Urteil des Oberlandesgerichts Zweibrücken - letzte Instanz). Der betrogene Ehemann wies seiner Frau mithilfe einer Detektei das außereheliche Verhältnis zweifelsfrei nach. Der rechtssprechende Richter entschloss daraufhin: Ein außereheliches Verhältnis - über einen längeren Zeitraum - verletzt die Treuepflicht gegenüber dem Ehemann in der Ehe so schwer, dass diesem nicht auch noch zusätzliche monatliche nacheheliche Unterhaltszahlungen an seine nun künftige Ex-Frau zugemutet werden können. Die eheliche Solidarität wurde durch die Ehefrau grob verletz! Es ist daher absolut widersprüchlich (erklärte der Richter), wenn sie gestützt auf diese Ehe nun Unterhaltszahlungen für sich einfordere.
Wer die Treuepflicht in der Ehe nachhaltig verletzt, verwirkt seinen Unterhaltsanspruch komplett!
(OLG-Zweibrücken, Az. 2 UF 102/08)

 

Kann ein Detektiv den Einzug der Exfrau bei einem neuen Partner in dessen WOhnung oder Haus nachweisen, so besteht die Möglichkeit aufgrund einer "eheähnlichen Partnerschaft" weitere Unterhaltszahlungen leisten zu müssen. So entschied das OLG Frankfurt bei dem nachfolgend benannten Fall:
(OLG.-Frankfurt , Az.: 1 UF 94/01)

 

Ist der Detektiv - Einsatz für eine Beweisführung - um zustehendes Recht - einzuklagen erforderlich, so können Detektiv - Kosten - soweit nachvollziehbar und verhältnismäßig - vom Gericht als notwendige Ausgaben zur Beweisführung anerkannt werden und dem Beklagten auferlegt werden. So entschied das OLG Koblenz:
(OLG. Koblenz, Az.: 14 W 391/98)

 

Besteht ein konkreter Verdacht und wird hierauf eine Detektei beauftragt sind Detektivkosten auch privat absetzbar.
(AG Hessen , Az. 8K3370/88)

 

"Vorprozessuale Detektivkosten sind erstattungsfähig, wenn die Einschaltung einer Detektei in unmittelbarem Zusammenhang mit einem konkreten Rechtsstreit steht und die Beauftragung eines Detektivs bei objektiver Betrachtung aus der Sicht der Partei zur Führung des Rechtsstreites - im Hinblick auf eine zweckentsprechende gerichtliche Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung - notwendig im Sinne von Paragraph 91, Abs. 1 ZPO war." zitiert aus Google.
(OLG Koblenz, Az. 14NW671/90)

 

Auch das Landgericht Köln hat entschieden, daß die Detektivkosten in einem Nachbarschaftsstreit erstattungsfähig sind. Die angefallenden Detektivkosten in Höhe von 30.500,00 DM wurden durch das Gericht bis zu einer Höhe von 26.285,89 DM als erstattungsfähig im Sinne der ZPO. anerkannt.
(LG. Köln, Az.: 13 T 97/99)

Allgemeine Hinweise:

Die Detektei Hofmann lehnt überhöhte Gebühren ebenso wie Dumpingpreise ab! Oftmals mussten wir die Erfahrung machen, dass sich zunächst über den niedrigeren Stundensatz gefreute, dann aber jedoch durch unqualifizierte Tätigkeiten geschädigte Mandanten an unser Unternehmen wendeten. Diese erzählten uns dann von unzureichend ausgebildetem und unqualifiziertem Personal, der Zusammenarbeit zwischen Detektei und Subunternehmer, aber auch Studenten und Rentnern, oder noch wenigerqualifizierten Aushilfen. Die Detektei Hofmann ist sich der schweren und undurchsichtigen Lage für unsere Mandanten durchaus bewusst und beweist stets: Solch schwarze Schafe gibt es häufig aber sicherlich auch nicht überall! Auch der Berufsverbandes BID (Bund Internationaler Detektive e.V.) ist davon überzeugt: Eine seriöse Ermittlungsarbeit kann keinesfalls unterhalb eines Stundensatzes von 50€ je Arbeitsstunde und pro Detektiv angeboten werden.

Die Detektei Hofmann warnt ausdrücklich vor scheinbar preiswerteren Stundensätzen, denn oftmals wird nur hiernach gefragt. Der Stundensatz allein ist aber nicht ausschlaggebend für die Rechnungssumme der detektivischen Aufwendungen. Oftmals werden kleingedruckte Hinweise auf Fahrtkosten, Grundhonorar, Schreib- und Telefonkosten, technische Mittel, spezielle Aufschläge für Sondereinsatzfahrzeuge, oder aber auch anstatt einem notwendigen 2 Mann Team ein 4-6 Mann Team etc. abschließend in Rechnung gestellt. All diese Faktoren machen dann eine Summe von mehr als dem üblichen und durch den Bund internationaler Detektive e.V. vorgeschlagenen Stundensatz aus.

Achten Sie daher immer darauf, dass Sie mit der "Detektei Ihres Vertrauens" eine Detektivagentur beauftragen, die Ihnen einen ordentlichen Dienstvertrag mit allen entstehenden Kosten, rechtsgültigen AGB`s sowie ein ordentliches Angebot vorlegt. Nur dann können Sie sich nach genauer Prüfung über die finanzielle Verbindlichkeit welche Sie hieraus ergibt im Klaren sein. Die Detektei Hofmann sichert Ihnen hier bereits zu, auf jede Art von Kilometerkosten, Grundhonorare, Kosten für technische Hilfsmittel sowie Pauschalen für Einsatzfahrzeuge und Anreisekosten zum Einsatzort (innerhalb von Deutschland) gänzlich zu verzichten.

*innerhalb von Deutschland